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Andrea Dorschner - Familie Dorschner in Dörfles-Esbach

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Andrea


und was hat die AndreaAndrea Dorschner so erlebt?

Wo stammt sie denn so her?


Persönliche Angaben:
 Familienstand: verheiratet seit 1982
Staatsangehörigkeit: deutsch
geboren 1958, ältere von zwei Geschwistern
          eine Schützin.


Geburtsort:

Dörfles-Esbach  
 
Schule:
 1965-1971 Volksschule Dörfles-Esbach
1971-1975 Realschule Coburg   

Berufserfahrung:
 1975-1978 Ausbildung Floristin in Bamberg, Blumenhaus Fichtel
1979-1980 Tätigkeit als Floristin in München, Gärtnerei Kargl
1982-2004 Floristin im elterlichen Betrieb Büchner, Dörfles-Esbach   

Mitgliedschaften:
ab 1980 Obst-und Gartenbauverein Dörfles-Esbach

Hobbies:  
1998-2019 Mitglied Fanclub Kastelruther Spatzen
ab 1996-2018 Freizeitsport mit Wandern und Schwimmen, Teilnahme an Ortsmeisterschaften

1998-2017 Erwerb des Sportabzeichens


Steckbrief

Geburtstag: 12. Dezember 1958
Geburtsort: Dörfles
Sternzeichen: Schütze
Wohnort: Dörfles-Esbach
Beruf: Rentnerin
Hobbys: Musik hören, Wandern, Spazierengehen, Ausflüge, Reisen
Lieblingskleidung: Jeans und Hemd



Meine Gedanken sind frei....


Ich bin nun seit einigen Monaten ganz erblindet. Nach zwei Vollnarkosen wegen Schulter- und Kniebruch hat sich mein weniges Sehvermögen leider verabschiedet. Dieses Ereignis hat unser gesamtes Leben ziemlich verändert und fordert uns täglich einiges ab.  

In einer solchen existenziellen Krise zeigt sich, auf wen man sich im Leben wirklich verlassen kann.

Es gibt in unserem Umfeld Menschen, die uns eine unschätzbare Stütze sind. Unsere Tochter und unsere Schwiegertochter unterstützen uns unermüdlich, lassen uns am Leben unserer Enkelkinder teilhaben und schenken uns den nötigen emotionalen Rückhalt. Und glücklicherweise gibt es auch "echte Freunde", die uns bei Hilfe zur Seite stehen. Zudem haben wir mittlerweile die bürokratischen Hürden gemeistert.

Umso schmerzhafter ist für uns die Erkenntnis, wie sich ein anderer großer Teil der Familie und des Freundeskreises verhält. Wir mussten feststellen, dass von dieser Seite die Erblindung weitgehend ignoriert wird. Es gab im letzten Jahr weder ehrliche Anteilnahme noch das Angebot, meinem Mann als pflegendem Partner auch nur im Geringsten unter die Arme zu greifen. Einige Kontakte sind leider abgebrochen; bei manchen beschränkt sich das Lebenszeichen auf eine reine Pflichtübung zum Geburtstag.

Dieses Verhalten macht uns traurig, enttäuscht uns sehr und macht uns auch wütend. Ein schweres Schicksal wie eine Erblindung mag Berührungsängste oder Hilflosigkeit auslösen – das verstehen wir. Aber sich deshalb einfach zurückzuziehen, wegzusehen und uns in der schweren Zeit unseres Lebens allein zu lassen, ist für uns ein schwerer Vertrauensbruch.

Wir haben für uns beschlossen, unsere verbleibende Kraft und Energie ab jetzt nur noch in die Menschen, Freunde und Dinge zu investieren, die uns guttun und die das Wort „Familie“ oder „Freundschaft“ auch wirklich verdienen. Wir werden niemandem mehr hinterherlaufen.

Wir erwarten keine Rechtfertigungen oder nachträglichen Pflichtbesuche. Wir wollten lediglich wissen lassen, wie Schweigen und Rückzug bei uns angekommen sind.


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