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Falknerei
Die Beizjagd mit dem Greifvogel übte ich vielen Jahre aus.
Leider mußte ich diese 2009 aus persönlichen Gründen schweren Herzens aufgeben.
Dennoch ist dies eine Leidenschaft, welche mich auch heute noch gefangen hält.
Die Mitgliedschaft im
Deutschen Falkenorden
besteht seit 1969. Als „Falkner“ muss man im Besitz des normalen Jagdscheins sowie des Falknerjagdscheines sein. Für beide Scheine muss eine strenge
Prüfung abgelegt werden. Dies auch aus dem Grund, damit eventuell begeisterte „Möchtegernfalkner“ erfahren,
wie viel Geduld, Ausdauer und Wissen notwendig ist, um dauerhaft einen Greifvogel zu
betreuen. Auch zum Schutze des großen Kulturgutes der Falknerei haben sich die Falkner diese Prüfungen praktisch selbst auferlegt. Bis 1982 falknerten auch meine Brüder Armin und Dietmar, üben jedoch
seitdem nur die Jagd mit Flinte aus.
Die Zucht betrieb ich auch lange, von 1977-1992 mit dem Sperber, und danach mit dem Habicht. Während der Sperber mit 90 Jungvögeln gute Reproduktionsraten ergab, gestaltet sich dies beim Habicht schwieriger. 8 Jungvögel konnte ich züchten. Alles in allem ein mühevolles Hobby, dass jedoch durch einmalige Erlebnisse entschädigt.
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